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Nicht die Kamera macht das Foto!

Oft stellt man sich die Frage, welche Kamera ist gut für mich? Ist das Beste nur das Teuerste? Eine Urlaubskamera ist keine Studiocam, und eine High-End-Profikamera macht keinen Fotografen!

Grundsätzlich kann man sagen, die Kamera ist nur so gut, wie der Fotograf, der sie bedient. Wer nicht das Auge für gute Motive schult, dem nützt auch keine fotografische Materialschlacht.

Wie schon im Thema zuvor, ist also entscheidend, was und wie will ich fotografieren? Benötige ich eher etwas Handliches für unterwegs, für Schnappschüsse und Erinnerungen? Dann fällt die Wahl wohl auf ein Modell wie links oben gezeigt.

Bei höheren Zielen gibt es viele weitere Kriterien, mit der Frage nach Wechselobjektiven, nach Anschlußmöglichkeiten für Blitzgeräte oder Funksender, nach einem Crop-Chip (kleiner als Kleinbildformat 24x36mm) oder Vollformat (Kleinbildformat), möglicherweise strebt man sogar zum digitalen Mittelformat z.B. 4,5x6cm ...
Diese Fragen werden wohl eher vom Finanzetat limitiert.

Auch die oft gestellte Frage nach einer Marke erübrigt sich eigentlich. Man entscheidet sich nach einer ausführlichen Marktrecherche vorwiegend für ein Kamerasystem und bleibt diesem recht lange treu. Möglicherweise wechselt man gelegentlich den Kamerabody, behält aber die passenden Objektive dazu. So schafft man sich über mehrere Jahre eine individuelle Kameraausstattung der Firma X oder Y an und fotografiert damit seine Welt.